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Zwischenbericht 49 |
Dezember 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Äthiopien |
GuatemalaUlrike Morsell von Caritas Quiché berichtet uns von einem Projekt für eine Hilfseinrichtung für Alkoholkranke in Santa Cruz del Quiche:
Das Projekt Hühnerstall für Legehennen wird auf einem Grundstück der Diözese El Quiché, mit der schriftlichen Genehmigung des Ortsbischofs, Mario Alberto Molina, gebaut. In der Endphase rechnet der Caritasverband mit 5 Hühnerställen mit jeweils 2000 Hühnern. Vor dem Bau des ersten Stalles erstellte man eine Marktforschung die positiv ausfiel. Die meisten Eier werden bislang aus der Hauptstadt, 170 km entfernt, zu den Geschäften geliefert. KirgisistanVon unserer Kontaktperson für den von uns unterstützten Behinderten-Treffpunkt, Elmira Khazanova, erhielten wir im September eine Email: "Nach meinem USA-Aufenthalt bin ich seit August zurück in Kirgisien. Wir haben hier ernsthafte Probleme mit dem Strom. Aktuell fällt er 7-8 Stunden täglich aus. Es macht das Leben so schwer, ohne einen normalen Internet-Zugang und andere Dinge, weil wir vom Strom abhängig sind. Ich kann mir nicht vorstellen, wenn das im Winter passiert. Ich fand die Dinge hier viel schlimmer vor als vor meiner Abreise. Und es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, bis ich mich wieder hier organisiert habe, nach dem komfortablen Leben in Amerika. UgandaSchwester Jane Fell schreibt uns:
ÄthiopienWie bereits gemeldet berichtete das ZDF-Magazin "Mona Lisa" im April über die Arbeit von Schwester Rita Schiffer in Äthiopien. Aufgrund dieses Berichts und dem Hinweis auf Aktion Regelmässig gab es einige "Extra-Spenden" für die Arbeit der Missionsärztlichen Schwestern, so dass wir dem Krankenhaus in Attat dieses Jahr 4.500 statt nur 4.000 € überweisen konnten.
![]() PeruDa Schwester Gisela Reich die Feierlichkeiten zu 50 Jahre MMS mit ihrem Heimaturlaub verbunden hat, konnte sie uns im August besuchen und berichtete ausführlich über ihre Arbeit in Peru: sie arbeitet mit Jugendlichen und Erwachsenen in über zwei Jahre andauernden Fortbildungskursen (Wochenendseminare), die sowohl musische als auch kreative Angebote umfassen.
Im Dezember 2007 berichteten wir über das AR-Projekt "Herausgabe eines Heilpflanzenbuchs für die Awajun-Indianer." Die vorbereitenden Arbeiten bis zum Druck sollten etwa 1 Jahr dauern. Leider ist plötzlich einer der beteiligten Pfarrer verstorben, so dass der Zeitplan ins Hintertreffen geraten ist. Es wird aber weiter daran gearbeitet. Wir bleiben am Ball und berichten zu gegebener Zeit wieder.
50 Jahre Missionsärztliche Schwestern in Deutschland![]() Die Missionsärztlichen Schwestern (MMS) feierten am 22. Juni in Essen ihr 50-jähriges Bestehen. Im Gegensatz zu anderen katholischen Frauenorden haben sie keine Nachwuchssorgen. Sie engagieren sich für ganzheitliche Heilung in der Klinik- und Altenseelsorge, als Ärztinnen in Ambulanzen zur medizinischen Versorgung von Wohnungslosen, in der Drogen-Therapie, der Gehörlosenseelsorge oder kümmern sich um ehemalige Zwangsprostituierte. Zur ganzheitliche Heilung gehören die Fragen nach den Ursachen von Unheil und Ungerechtigkeit und die Suche nach Wegen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in der Einen Welt.
Die missionsärztlichen Schwestern tragen bewusst kein Ordensgewand. Das hängt mit der Gründerin, der österreichischen Ärztin Anna Dengel, zusammen, die sich von Anfang an nicht durch das Ordenskleid von den Menschen ab-heben wollte, denen sie Hilfe brachte. Gegründet wurden die MMS 1925. Die erste Niederlassung in Deutschland eröffneten sie 1958. Zur deutschen Gemeinschaft zählen 31 Schwestern in Berlin, Bottrop, Essen, Frankfurt und Koblenz. Weltweit gehören 625 Frauen in Afrika, Nordamerika, Nord- und Südindien, Indonesien, Pakistan, England, Belgien, Peru, Venezuela, den Niederlanden und auf den Philippinen zur Ordensgemeinschaft. Aktion Regelmässig unterstützt seit 1981 Projekte der MMS in Äthiopien, Kenia, Peru, Uganda und auf den Philippinen. Auf Geschenke wurde anlässlich dieser Feier bewusst verzichtet, allerdings äußerten die MMS den Wunsch, für die Straßen-Ambulanz in Frankfurt zu spenden. AR hat diesem Wunsch entsprochen und 500 € für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. AR - Ausgaben 2008
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Aktion Regelmaessige Hilfe e.V., |